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2003: Spanien Drucken
unter Palmen ...Im Spätsommer 2003 flogen wir in den Süden Spaniens nach Jerez de la Frontera und ließen uns von da aus per Taxi nach Chiclana fahren. Es folgten 2 Wochen Strandurlaub, in denen uns die Hitze nur eine Wanderung und einen Ausflug mit den Fahrrädern gestattete.

Chiclana ist ein kleines Städtchen im Süden Spaniens, welches nur aus Hotelanlagen, Golfplätzen, Restaurants und Strand zu bestehen scheint. Einen Großteil der Bevölkerung stellen die Touristen. Eigentlich also ist es so gar nicht unsere Vorstellung eines Urlaubszieles. Nach einem Jahr harter Arbeit wollten wir es uns aber mal gönnen, einfach nur die Füße hochzulegen und die Seelen baumeln zu lassen.

Chiclana in SpanienWir wohnten in einer schönen, nicht zu überlaufenen Hotelanlage. Die Zimmer, welche es von der Größe und vom Komfort her durchaus mit Suiten aufnehmen können, waren zu dritt oder viert in kleinen flachen Häusern angeordnet. Sie wurden von gut gepflegten Gartenanlagen umrandet und mit Laubengängen verbunden. Im Zentrum der Anlage gab es einen Pool, den wir allerdings angesichts des Ozeans nur 500 Meter weiter nicht benutzten. Abends konnte man sich an der hoteleigenen kleinen Bar vom "anstrengenden" Strandtag erholen.

Ruinen am Rand des TouristenstrandesLäuft man am Strand von Chiclana entlang, so trifft man in jeder Richtung auf Ruinen. Diese sind Gebäude, so sagte man uns, welche noch aus Francos Zeiten stammen. Wozu sie einmal dienten, konnte oder wollte man uns jedoch nicht sagen. Heute hört jenseits dieser Ruinen der Touristenstrand auf.

An einem Tag haben wir uns der Hitze zum Trotz Fahrräder ausgeborgt und sind gen Süden vorbei an den Ruinen gefahren. Es folgten trockene Felder und ein kleines Dorf mit flachen Wohnhäusern. Die Vorgärten waren teilweise heruntergekommen, die Swimming-Pools eingefallen. Wir fuhren weitr durch einen kleinen Wald und trafen auf einen Leuchtturm an einer Steilküste. Südlich des Turmes folgten eine Bucht mit Hafen, Schiffs- und Ankerfriedhof (ein riesiges Areal voller riesiger, verrosteter Anker) und anschließend wieder eine Steilküste. Dort verließ uns dann angesichts des feinen roten Sandes und immer wieder aufkommenden starken Windes die Lust am Weiterfahren. 

Vincentz Resort bei Nacht
Blick auf die Hotels von Chiclana Sonnenuntergang