„Es“ im Ringlokschuppen gefunden
15. August 2016
Man erlebt ja immer wieder die tollsten Sachen. Auf meinem Weg in die Niederlande legte ich einen kleinen Zwischenstopp zum Geocachen und Fotografieren im Rheiner Ringlokschuppen ein, da stand „Es“ plötzlich vor mir … aber Eines nach dem Anderen ;-).
Vor einigen Monaten stieß ich auf das ehemalige Bahnbetriebswerk Rheine. Was mich dort erwartete, übertraf alle Erwartungen. Schon beim ersten Schritt in den alten Ringlokschuppen war ich wie verzaubert: Das junge Grün der umliegenden Bäume strahlte intensiv in die Ruine hinein, während greifbare Sonnenstrahlen durch die Löcher im Dach brachen. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich aus dem Staunen herauskam und endlich zur Kamera greifen konnte.
Neben dem lichtdurchfluteten Lokschuppen erkundete ich die alte Werkstatt und das Sozialgebäude. Während die bereits Einsturz gefährdete Werkstatt sichtlich von der Natur zurückerobert wird, faszinierte das Sozialgebäude mit spektakulärer Street Art. Ganze Räume sind dort in Themenwelten getaucht. Ein riesiges, düsteres Clown-Graffiti dominierte das Gebäude so stark, dass ich mich augenblicklich in einen Stephen-King-Roman versetzt fühlte.
Zu Hochzeiten wurden hier rund 58 Lokomotiven unterhalten, von denen täglich 36 fahrbereit gehalten wurden. Weitere Informationen gibt es auf Traktionswandel.de und natürlich Wikipedia.









